Warum Rundstahlanker?

Warum Rundstahlanker?

Rundstahlanker sind wegen ihres kreisförmigen Querschnitts die optimale Lösung für Verankerungen.

Sie haben weder Ecken noch Kanten und ihre relative Oberfläche ist geringer als die anderer Querschnittsformen. Rundstahlanker übertragen die Haltekräfte gleichmäßig in den Feuerbeton und haben eine geringere Fläche für korrosive Angriffe. Flachstahlanker haben eine Reihe von Nachteilen. Der rechteckige Querschnitt hat zur Folge, dass der Anker aufgrund seiner Geometrie den Dehnungen in der Feuerfestauskleidung in den beiden Hauptrichtungen einen sehr unterschiedlichen Widerstand entgegensetzt. Das fördert die Rissbildung, die von den Kanten ausgeht. Während Flachstahlanker in der Regel manuell angeschweißt werden, sind Rundstahlanker bis zu einem Durchmesser von 8 mm bolzenschweißbar. Bei einer Spritzzustellung von feuerfesten Betonen kann es bei Flachstahlankern leicht zu einem Spritzschatten kommen und damit im Feuerfestmaterial partiell zu Bereichen mit nicht ausreichender Dichte.

Restquerschnitt - Rundstahlanker

Der Nachteil von Schlitzstiften ist, dass ihr Querschnitt gerade dort entscheidend geschwächt ist, wo die Haltekraft in das Feuerfestmaterial eingeleitet wird. Bei einem Stift mit einem Durchmesser von 10 mm wird der wirksame Querschnitt durch den Schlitz um fast 40 Prozent verringert. Oftmals ist der Schlitz nicht mittig, was in der Praxis häufig zum Abbrechen des dünneren Schenkels führt. Der Schlitzstift ist extrem anfällig für Korrosionen, da die relative Oberfläche an den beiden Schenkeln sehr groß ist.

Die Alternative ist die DS-Serie von vhi, deren Rundanker über die gesamte Länge den vollen Querschnitt haben und aufgrund der geringen Oberfläche erheblich weniger Angriffsfläche für Korrosion bieten.