Stahlfasern im Feuerfestbau

Stahlfasern im Feuerfestbau

Feuerfestbeton ist häufigen Temperaturwechseln unterworfen, bei denen im Material hohe Zugspannungen auftreten. Aufgrund seiner Stabilität und seiner Verarbeitbar-keit ist Beton der ideale Werkstoff für den Feuerfestbau, er kann aber nur geringe Zugkräfte aufnehmen. Das Resultat sind geringe Standzeiten des Feuerfestausbaus, häufige Reparaturstillstände und geringe Verfügbarkeit der Öfen.

Um aber auch bei hohen und wechselnden Temperaturen hohe Standzeiten des Feuerfest-Ausbaus zu erzielen, werden dem Beton Stahlfasern beigemischt. Diese Fasern verteilen sich homogen im Material und nehmen so die Zugspannungen gleichmäßig auf. Im Vergleich zum konventionellen Ausbau verlängert sich die Lebensdauer des Feuerfestbetons so um ein Vielfaches. Dadurch fallen weniger Reparaturen an, werden Ofenstill-stände vermieden, die Betriebskosten gesenkt und die Wirtschaftlichkeit des Ofens erhöht. Stahlfasern verbessern die Beton- und Mörteleigenschaften im Hinblick auf das Trag- und Rissverhalten wesentlich.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • hohe Temperaturwechselbeständigkeit
  • hohe Zug-, Druck-, Biegezug-, Scher-, Schlag-, Stoß- und Dauerfestigkeit
  • flexible Rissbegrenzung
  • hoher Widerstand gegen Aufplatzen
  • hoher Widerstand gegen Vibration
  • erhöhtes Tragvermögen des monolithischen Querschnitts